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19.05.2010 15:47
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BE-Background: Telekom Austria Talk über "Unternehmen der Zukunft"

Dezentrale Arbeit und Mitarbeiterorganisation in globalen Teams


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Prof. Thomas W. Malone von der MIT Sloan School of Management präsentierte gestern in der Aula der Akademie der Wissenschaften seine Visionen künftiger Arbeitswelten. Seine zentralen Thesen: Neue Kommunikationstechnologien und sinkende Kommunikationskosten verändern die Art der Zusammenarbeit, die Unternehmen der Zukunft werden dezentral arbeiten und Mitarbeiter in globalen Teams organisieren. Weitere Diskutanten waren die Arbeitssoziologin Sabine Pfeiffer und Telekom Austria Business Solutions Sales Leiter Manfred Kramml.

Beim Telekom Austria Business Solutions Talk zum Thema "Die Arbeitswelt der Zukunft" mit dabei waren u. a. die ORF Moderatorin Ingrid Thurnher, Mediaprint Geschäftsführer Ernst Swoboda, Raiffeisen Datennetz Geschäftsführer Hilbert Heikenwälder, IBM Global Technology Services Director Johannes Koch, Bundesbeschaffungsgesellschaft Geschäftsführer Andreas Nemec, Prinzhorn Holding CIO Thomas Langthaler, bauMax Finanzvorstand Werner Neuwirth-Riedl, Wolfgang Wödl von der RZB, etc. Prof. Malone zählt bei der Entwicklung innovativer Organisationsformen für Unternehmen zu den weltweit führenden Experten. Für die kommenden Jahre prognostiziert er, dass hierarchische Organisations-Modelle durch dezentrale Unternehmensnetzwerke abgelöst werden und der Mitarbeiter in den Mittelpunkt rückt. "Die rapide sinkenden Kommunikationskosten in Unternehmen werden zu einem tiefgreifenden Wandel in den Organisationsstrukturen führen. Selbst große Konzerne werden sich weg von hierarchisch zentralisierten Komplexen hin zu dezentralisierten Systemen entwickeln. Dadurch können Unternehmen die Vorteile zweier Welten miteinander vereinen - die Synergievorteile großer Organisationen und die Kreativität und Flexibilität, über die Mitarbeiter kleiner Unternehmen verfügen."

Gastgeber Hannes Ametsreiter, Generaldirektor Telekom Austria, hob in seinem Impulsstatement hervor, dass die Globalisierung und die damit verbundene dezentrale Organisationsform neue Herausforderungen für das Unternehmen mit sich bringen. "Das zentrale Element, das Menschen, Prozesse und Arbeitsinhalte zusammenhält, ist die Kommunikation. Sie wird zur erfolgsentscheidenden Komponente." Die Arbeits- und Industriesoziologin Sabine Pfeiffer hingegen hob insbesondere die Möglichkeiten des Web 2.0 für Unternehmen hervor: "Viele Firmen haben die Chancen von Web 2.0 im Unternehmen noch längst nicht verstanden. Enterprise 2.0 heißt: wandlungsfähige schlanke IT-Systeme, die nicht den einen ‘one best way‘ allem überstülpen, sondern die wirklichen Arbeits- und Wissensprozesse unterstützen."
 


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Der jüngste Thread im Board zu Telekom Austria - » zum Board

 
vjoe
analyse wirtschaftsblatt.at2010-08-26 16:39:26
10 Postings

seit 2008-06-04
0 / Bewertungen: 0


hallo zusammen!

könnte vielleicht jemand die analyse zur tka von wirtschaftsblatt.at reinstellen!?
wär genial

danke

, Nr. 1 
antworten
mr_harem
170 Postings
seit 2008-12-16


0 / Bewertungen: 0


Ja das wäre spitze, WB scheint ja ziemlich positiv eingestellt :-)

, Nr. 2 
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Martinuzzi
1138 Postings
seit 2008-09-08

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Die Telekom geht sich ab 2011 nicht mehr selbst an die Substanz

Charttechnisch drängt sich derzeit ein Zock bis zwölf Euro auf.

Der "Dividendenzock" ist aufgegangen. Am 17. Mai, also rund zwei Wochen vor der Dividendenausschüttung, rieten wir zu einem Einstieg in die Telekom Austria-Aktie. Nun ist sie wieder dort angekommen, wo sie damals stand - knapp über zehn €.Das heißt, Anleger konnten bis dato die Dividende mitnehmen und damit eine Nettorendite von rund 5,6 Prozent erzielen. In Zeiten rekordtiefer Zinsen ist das alles andere als unangenehm.

Aber wie geht's nun weiter? Augenscheinlich ist, dass die TA-Aktie seit dem neuerlichen Aufkeimen der Übernahmegerüchte rund um die russische MTS kräftig angezogen hat. Dabei war nach dem Dividendenabschlag am 1. Juni neuerlich der Bereich rund um neun € der Boden für einen Rebound. Dazu eine kleine Anmerkung: Im ATX kristallisieren sich immer wieder zwei Gesetzmäßigkeiten heraus. Erstens, die Post-Aktie kauft man am idealsten rund um 18 €, und zweitens, die TA-Aktie im Bereich von neun €. Wer dem folgt, kann regelmäßig unterjährig, relativ risikolos und defensiv, nicht nur sehr hohe Dividenden lukrieren, sondern auch noch ein paar "Prozenterl" an Kursgewinn mitschneiden. Dementsprechend ist es für Anleger mit ständiger Liquidität fast schon Pflicht, Kauforders auf diesen Niveaus zu platzieren, die dann immer wieder automatisch ausgelöst werden. So viel dazu.

Russland-Fantasie ist äußerst begrenzt. Zur Wahrscheinlichkeit einer TA-Übernahme durch MTS muss leider an dieser Stelle abgewunken werden. In der aktuellen Regierungskonstellation in Österreich scheint momentan keine weitere Veräußerung über die Börse möglich und schon gar nicht ein Komplett-Verkauf ins Ausland. Aber den Spruch "Wo Rauch ist, da ist auch Feuer" lassen wir gelten. Und wir haben auch nichts dagegen, sollte die Russland-Fantasie neuerlich aufkeimen, denn das pusht die Aktie. Apropos Push, das Telekom-Papier ist in charttechnisch ganz ausgezeichneter Verfassung. Vergangene Woche konnte nicht nur der mittelfristige Abwärtstrend geknackt werden, sondern zuletzt auch die 200-Tage-Durchschnittslinie von unten nach oben durchbrochen werden. All das könnte nun als Basis fungieren, um die Widerstandszone bis 10,6 € zu überwiden. Gelingt das nachhaltig, dann ist wieder ein Kursniveau von rund 12 € wie im Vorjahr möglich. Noch höhere Kurse können wir uns aber nicht vorstellen, denn dazu ist die Telekom zu schmalbrüstig unterwegs.

Überbewertet. Die mit der Halbjahresbilanz erneuerte Dividendenuntergrenze von 0,75 € je Aktie wird nämlich frühestens 2011 netto wieder verdient. Heuer dürfte sich- wenn alles gut läuft - ein Gewinn je Aktie von 70 Cent ausgehen. Die Analystenschätzungen liegen im Mittel bei 68 Cent. Demnach notiert die TA-Aktie derzeit bei einem KGV '10e von 14,93 und ist damit deutlich teurer als der Median des Bloomberg European Telecom Index. Diese Überbewertung baut sich auch 2011 nur geringfügig ab. Einzig beim Kurs/Buchwert- und Kurs/Umsatz-Verhältnis besteht theoretisches Aufwärtspotenzial.

Zu überbordendem Optimismus gibt auch das Ergebnis zum zweiten Quartal wenig Anlass. Denn außer beim Free Cashflow gibt es im Vergleich zum Vorjahr nur Rück gänge zu vermelden. Besonders der einst boomende Handy bereich stöhnt unter dem harten Wettbewerb und den EU-Roaminggrenzen. Zu den operativen Troubles stößt man beim Durchforsten der Bilanz auch auf einen negativen Dividenden-Effekt, den wir schon öfter an dieser Stelle angeprangert haben. Da die vergangenen Dividenden zum Teil aus der Substanz und nicht aus dem Nettogewinn bezahlt wurden, fiel das Eigenkapital per 30. Juni um gut 100 Millionen auf 1,503 Milliarden €.

Fazit. Die Telekom Austria-Aktie ist und bleibt ein defensives Dividendenpapier. Die Aussicht, dass ab 2011 die Dividende wieder zur Gänze netto verdient werden kann, verschönert das Bild. Momentan bietet sich aufgrund der charttechnisch aussichtsreichen Situation ein Zock bis zwölf € an. Generell bleiben wir aber dabei: Die TA ist nur im Bereich von neun € ein Pflichtkauf.

Quelle: Wirtschaftsblatt
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/435487/index.do

, Nr. 3 
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twoziegelnandahalf
693 Postings
seit 2009-09-07

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danke ...

berauschend wäre dann doch etwas anderes ? :)

, Nr. 4 
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Michael_1980
4903 Postings
seit 2008-01-25

Buy&Hold 2010:
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VOE


2 / Bewertungen: 4


Also she fast kein Potential bei der TKA, es ist halt ein Dividenten Papier ...

Der Europäische Raum ist schon bestens mit Handy Mobil Internet u. versorgt.
Tarife sind im Freien fall
Konkurenz wird heftiger
Festnetz sparte ist sogut wie Tod

, Nr. 5 
antworten


* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000720008

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